SEITENPERSPEKTIVE   Elke Sonntag                   
Praxis für Beratung, Coaching und Training

Jährlich erleiden Tausende - meist hoch motivierte Menschen - den Zusammenbruch. Sie sind am Ende, seelisch verausgabt, erschöpft, ausgebrannt.


Wer von einem Burnout betroffen ist oder in der Gefahr ist, langsam aber sicher auszubrennen, braucht eine wirksame Strategie, um wieder zu neuer Energie zu kommen.
Und um diese entwickeln zu können, ist es wiederum nötig die tieferen Zusammenhänge zu verstehen, die zum Burnout geführt haben. Denn oberflächliche Tipps und gutgemeinte Ratschläge greifen ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr.


Was ist Burnout?

Unter Burn­­out versteht man eine emotionale, körperliche, psychische und soziale Erschöpfung über einen Zeitraum von mind. 6 Monaten. Die Erschöpfung kommt nicht abrupt, sondern schleichend über einen Zeitraum von oft vielen Jahren. Burn­­­out ist immer als ein Prozess zu verstehen. Der Betroffene durchläuft meist die Stadien: Enthusiasmus, Stag­nation, Frus­tration, Apathie und schließlich Burn­­­out.


Prinzipiell kann jeder Mensch ein Burnout-Syndrom entwickeln, der durch seine berufliche oder private Situation extrem belastet ist und keine Möglichkeit findet sich ausreichend zu entspannen. Selbst bei Schülern tritt die Erkrankung mitunter auf.


Die exakte Ursache des Burnout-Syndroms wird noch diskutiert. Einig sind sich Expertinnen und Experten aber darin, dass dauerhafter Stress bei der Entstehung entscheidende Bedeutung besitzt. Denn fest steht: Vorübergehende Stresssituationen können wir folgenlos wegstecken - doch wenn die Belastung über Wochen, Monate oder gar Jahre anhält, sind nachhaltige Konsequenzen für den Organismus vorprogrammiert. Letztlich landet ein Mensch immer dann im Zustand des Ausgebranntseins, wenn Belastungen die psychischen und physischen Kraftreserven kontinuierlich aufbrauchen, ohne dass Körper und Seele die Möglichkeit haben sich ausreichend zu erholen.

Eine Reihe von äußeren Faktoren spielt dabei offenbar eine wichtige Rolle: Dazu gehören


  • Zeit- und Leistungsdruck,
  • fehlende individuelle Gestaltungsmöglichkeiten im Job,
  • die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren,
  • hohe Verantwortung bei schlechter Bezahlung,
  • mangelndes Feedback auf das persönliche Engagement,
  • Überforderung und
  • Mobbing.

Doch auch bestimmte Persönlichkeitseigenschaften scheinen die Entwicklung eines Burnout-Syndroms zu begünstigen. So sind Betroffene oft sehr engagierte und ehrgeizige Charaktere, die sich selbst unter hohen Erfolgsdruck setzen, einen Hang zum Perfektionismus besitzen und am liebsten alles selbst machen wollen.


Weniger zentral als man vielleicht annehmen könnte ist das "objektivste" Maß der Arbeitsbelastung: die Zeit. So kann ein Halbtagsjob ohne weiteres zu einem Burnout-Syndrom führen, wenn dieser als extrem belastend empfunden wird. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Menschen, die 60 bis 70 Stunden in der Woche unter hohem Druck arbeiten ohne deshalb Probleme zu bekommen. Zum Burnout kommt es erst dann, wenn die Grenze der Anpassungsfähigkeit an die Herausforderungen permanent überschritten wird und die persönlichen Stressverarbeitungsprogramme eines Menschen chronisch überfordert sind.


Früherkennung

Eine gesundheitliche Beeinträchtigung frühzeitig zu erkennen hat einen enorm hohen Stellenwert. Die Erfahrung zeigt, dass in vielen Fällen bereits nach wenigen Wochen Arbeitsunfähigkeit die Chance zur Wiederaufnahme der Arbeit massiv sinkt.

Kann die bisherige Tätigkeit aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigung nicht mehr ausgeführt werden oder wird das Arbeitsverhältnis gekündigt, sehen sich erkrankte Personen noch mehr mit dem Risiko konfrontiert den Anschluss an die Berufswelt zu verlieren.


Wie sieht meine Unterstützung aus?

Durch gezielte Fragestellungen und Analyseverfahren helfe ich Ihnen die Hintergründe und Mechanismen zu durchschauen, die zu diesem Zustand geführt haben. Sie werden dadurch in die Lage versetzt wirksame Strategien zur Überwindung des Burnout Syndroms zu entwickeln. Wenn Sie möchten, biete ich Ihnen Coaching und Begleitung an, um das, was Sie erkannt haben, in Ihrem Alltag umzusetzen.


Durch Biofeedback  zum systematischen Entspannungstraining

Eine niedrige Herzratenvariabilität (HRV) zeigt ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko an. Eine Verbesserung der HRV durch das Biofeedbacktraining mit dem Biofeedback-Gerät Qiu ist deshalb ein neuer Ansatz in der Medizin zur Vorbeugung und zur Therapieunterstützung häufiger Erkrankungen (Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen, Burnout u.a.).
Das Training mit dem Biofeedback-Gerät Qiu stärkt das emotionale Gleichgewicht und die Leistungsfähigkeit. Aus diesem Grund wird der Qiu auch im Spitzensport und im Coaching erfolgreich angewendet.


Der Ausweg - eine berufliche Veränderung

Durch eine individuelle Beratung bzw. Coaching bei persönlichen, sozialen und gesundheitlichen Problemen erhalten Sie nachhaltige Unterstützung, um eine neue berufliche Tätigkeit zu finden und die Chance zu nutzen, sich im Rahmen Ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verändern.

In einem vertraulichen Gespräch mit Ihnen erörtere ich Ihre aktuelle Situation und erarbeite den Unterstützungsbedarf. Ziel ist mit Ihnen weitere Schritte abzusprechen, die dann angegangen werden können.


Während des gesamten Prozesses unterstütze ich Sie bei der Koordination, Organisation und das Vernetzen zwischen Ihnen, dem Arbeitgeber, den Ärzten, Versicherungen und dem sozialen Umfeld, um die berufliche Wiedereingliederung effizient und effektiv zu erreichen.


Sie werden dadurch in vielfältigen Belangen entlastet, damit Sie sich auf das Wesentliche, nämlich auf das Gesundwerden, konzentrieren können.